Energieberatung

GEAK-Experte

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Thomas Hablützel absolvierte zwischen November 2009 und Januar 2010 eine berufsbegleitende Weiterbildung mit dem Certificate of Advanced Studies (CAS) zum GEAK-Experte 2 an der Hochschule Luzern Technik & Architektur. Nach erfolgreicher Prüfung hat am 18. Februar 2010 Thomas Hablützel das Zertifikat erhalten und kann nun als GEAK-Experte (Gebäude-Energie-Ausweis der Kantone) vertiefte Beratungen im Bereich Energie von bestehenden Gebäuden anbieten und durchführen.

Das Programm CAS und Zertifizierungskus GEAK-Experte 2:

- Energiewirtschaft / Energiepolitik

- SIA Normen, MuKen, Minergie

- Einführung Nachhaltigkeit, 2000 Watt Gesellschaft, SIA-Effizienzpfad

- Optimierung Wärmebrücken nach SIA 380/1

- Heizung, Warmwasser, Alternativenergien, Beleuchtung

- Arbeiten mit dem neuen GEAK-Tool

- Wirtschaftlichkeit SIA-Norm 480

Weitere Inormationen zum GEAK siehe www.geak.ch

 

Auch in unserem Angebot: Thermografie

Thermografie - Wärmebilder zeigen Unsichtbares. Dank solchen Infrarotaufnahmen lassen sich thermische Schwachstellen in der Gebäudehülle erkennen und in begrenztem Rahmen können Aussagen zur Dämmqualität eines Bauteils gemacht werden. 

Was zeigt eigentlich eine Infrarotaufnahme?

Quelle: www.tech.ch, Thermografie Verband Schweiz

Eine solche Aufnahme zeigt ein Abbild der Oberflächentemperatur. Dafür wird die Wärmeabstrahlung, die dem menschlichen Auge verborgen bleibt, im Infrarotbereich gemessen und sichtbar gemacht. Jedem einzelnen Pixel dieser Bilder wird eine der Temperatur entsprechend bestimmte Farbe zugeordnet. Heutige Kamaras, mit der entsprechenden Software, können feinste Temperaturunterschiede ab 0.05 Kelvin anzeigen und auswerten! Normalerweise zeigen die Blautöne eher kalte Bereiche, die Rot-Geben Töne die warmen Bereiche.

Tipps vom Fachmann

(Quelle: energiecheck bern ag, Marcel Dreier, www.energiecheck.bern.ch)

Bei IR-Bildinterpretationen ist in jedem Fall die eingestellte Temperatur-Farbskala zu beachten, die Strahlungseinflüsse der Umgebung, Spiegelungseffekte auf bestimmten Oberflächen und die Temperaturbedingungen vor den Aufnahmen zu berücksichtigen. Es ist entscheidend, dass eine guten Aufnahme von dem ganzen Gebäude mit einer linearen Aufnahme gemacht wird. Das bedeutet, dass von allen Seiten mit der gleichen Temperaturskala Aufnahmen gemacht werden. Nur so wird eine aussagekräftige Auswertung des Hauses auch wirklich möglich. Die Empfehlung von Herr Dreier für die Aufnahmen ist eine Umgebungstemperatur von -3°C (= Skala -5° bis -10°C). Mit dieser Grundeinstellung sieht man die wichtigen Erwärmungen. Wenn dann auf der Kamara erhöhte Temperaturen ersichtlich sind, werden Detail-Aufnahmen mit einer feineren Abstimmung gemacht. Sonst sieht der Hausbesitzer nur überall "erhöhte" Temperaturen und ist überzeugt davon, dass sein Objekt nur schlecht ist - was meistens gar nicht der Fall ist!

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Wie diese Bilder unten zeigen, kann eine gleiche IR-Aufnahme mit veränderten Einstellungen optisch völlig unterschiedlich dargestellt werden. Bei beiden Bildern einen Hauses hadelt es sich um die gleiche Aufnahme. LINKS eine Darstellung im Temperaturbereich -6 bis + 17°C, hier erkennt man gut die erhöhten Temperaturen unter den Fensterstürzen sowie an der Untersicht des Eingangs. RECHTS ist die Auflösung mit +3.8 bis +7.0°C sehr fein gewählt. Nun werden kleinste Temperaturunterschiede (Wärmebrücken) ersichtlich.

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Leider gibt es auf dem Markt zweifelhafte Anbieter von IR-Aufnahmen und Analysen. Das können Fehlinterpretationen auf Grund übertriebener Bildeinstellungen sein oder das gewisse Bewertungen oder Aussagen bauphysikalisch nicht nachvollziehbar sind. Eng verbunden mit der Qualität einer Thermografieanalyse ist der Zeitaufwand, damit all die wesentlichen Rahmenbedingungen bei Gebäudeaufnahmen gebührend beachtet werden können. Eine billige Aufnahme und Analyse ist also nicht gleichzeit auch eine Gute und Brauchbare!

Unser Partner im Bereich der Thermografie 

Wir arbeiten im Bereich der Thermografie mit der Firma LUWA Holzbau GmbH aus 9304 Bernhardzell zusammen, www.luwa-holzbau.ch, info@luwa-holzbau.ch, Telefon 071 290 04 42. Der Preis für eine Analyse mit IR-Aufnahmen beträgt ab CHF 300.00. Bitte Fragen Sie bei uns nach für ein entsprechendes Angebot.

 

Kanton und Bund starten "Gebäudeprogramm"

Klimarappen 

Seit Januar 2010 starten Kantone und Bund das neue Gebäudeprogramm. Es dauert zehn Jahre und unterstützt die energetische Sanierung von Gebäuden und den Einsatz erneuerbarer Energien. Es löst das Ende 2009 auslaufende Gebäudeprogramm der "Stiftung Klimarappen" ab. Neu fördert das Gebäudeprogramm auch die Sanierung von Einzelbauteilen wie zum Beispiel den Ersatz veralteter Fenster oder die Wärmedämmung von Wänden, Dach und Böden. Für die Sanierung der Gebäudehülle stellt der Bund aus der Zweckverbindung der CO2-Abgabe 133 Millionen Franken pro Jahr zur Verfügung. Je nach Kanton bestehen ergänzende Förderprogramme für erneuerbare Energien, Abwärmenutzung und Haustechnik.

Auf www.dasgebaeudeprogramm.ch stehen ab dem 4. Januar 2010 die Gesuchsunterlagen bereit. Die Förderbeiträge werden ab März 2010 bewilligt.

 

Immer auf dem Laufenden bei www.habluetzel.ag

 

 

 

 

 

 

 

 

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