
Argumente für eine Stückholz-Heizung
Der ökologische KreislaufHolz ist einer der wichtigsten regenerativen Brennstoffe unseres Planeten und unverzichtbarer Bestandteil unseres Ökosystems. Zu diesem Kreislauf zählt auch das Kohlendioxid (CO2), das alle Bäume und Pflanzen für ihr Wachstum benötigen. Bei der Verbrennung setzt Holz genauso viel CO2 frei, wie es zu seiner Entstehung benötigte. Holz ist in keiner Weise am - durch übermäßigen CO2-Ausstoß - verursachten Treibhauseffekt beteiligt. Denn Holz ist nichts anderes als gespeicherte Sonnenenergie und seine Verbrennung CO2-neutral.
Da Holz CO2-neutral verbrennt, ist die Einhaltung der Luftreinhalteverordnung überhaupt kein Problem.
Eine Stückholzheizung benötigt einen grosszügigen Heizraum. Der Umgang mit Brennholz und die Reinigung werden dadurch erleichtert. Für den Bedienungskomfort entscheidend ist ausserdem ein kurzer Weg vom Holzlager zum Heizraum. Ideal ist eine kurze, mit dem Handwagen befahrbare Strecke ohne Stufen.
Um die Heizwärme bedarfsgerecht dem Haus zuführen zu können, erfordern Stückholzheizungen in jedem Fall einen Energiespeicher. Die Grösse dieses Speichers ist vom jeweiligen Systemlieferanten vorgegeben und variiert zwischen 800 und 2000 Liter für ein Einfamilienhaus. Die Brauchwarmwassererwärmung kann optimal in das System mit eingezogen werden. Entweder mit einem innen liegenden Wassererwärmer oder mit einem Kombi-Wassererwärmer neben dem Energiespeicher.
Die geregelte Verbrennung im Holzvergaserkessel – in dem Holz nicht nur verbrannt wird, sondern auch die dabei entstehenden Gase noch in Wärme umgesetzt werden – garantiert einen schadstoffarmen und höchst wirtschaftlichen Betrieb. Die Kesselwirkungsgrade liegen bei modernen Holzvergaserkesseln zwischen 90% und 93%.
Durch die Fülltüre wird auf bequemer Höhe das Holz in einer Länge von bis zu 50 cm in den Schacht eingefüllt. Damit das Holz problemlos nachrutscht, ist der Schacht nach unten erweitert. Nach dem Anfeuern und Schliessen der Rosttüre bildet sich schnell ein Glutbeet, durch welches die Holzgase durch einen Keramiktunnel strömen und dort unter Zuführung von Luft verbrennen. Die noch sehr heissen Abgase gelangen in den Wärmetauscher. Ein Abgasventilator sorgt bei jeder Witterung für einen gleich bleibenden Unterdruck. Der ganze Abbrand einer Kesselfüllung wird durch einen Microprozessor, mehrere Fühler und einer Lambda-Sonde geregelt.
Um das Gebäude auch bei längerer Abwesenheit zu heizen, kann die Stückholzheizung mit einer kleinen Wärmepumpe oder mit einem Elektroheizeinsatz im Energiespeicher ergänzt werden. Auch bestens geeignet ist der Einsatz von einer thermischen Solaranlage, die vor allem in der Übergangszeit im Frühling und Herbst das Heizen mit Holz überflüssig macht.


Hablützel Sanitär AG
Feldstrasse 42
9113 Degersheim
Tel 071 371 11 64
Fax 071 371 20 08
Mail info@habluetzel.ag